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Defekte Batterie: 3 Tipps, um Schäden zu entdecken

Sie kennen es bestimmt: Nichtsahnend wollen Sie nur schnell die Batterien austauschen – aber die sind im Gerät ausgelaufen. Was ist jetzt zu tun? Bei ca. 1,5 Mrd. Batterien und Akkus, die alleine in Deutschland jährlich von Herstellern und Importeuren in Verkehr gebracht werden, ist dieses Szenario tägliche Wirklichkeit. Defekte Batterien sind ein häufiges Thema im Haushalt. Dabei sind sie oft nicht eindeutig als kaputt zu erkennen. Schließlich laufen sie nicht immer aus. Es gibt viele Gründe für eine defekte Batterie. Nur wenn Sie die Anzeichen richtig deuten, vermeiden Sie mögliche Gefahrenquellen.

Dabei wollen wir Sie unterstützen. Deshalb geben wir Ihnen im folgenden Beitrag 3 Tipps, wie Sie defekte Batterien erkennen. Und eine Anleitung, wie Sie kaputte Batterien behandeln, gibt es gleich oben drauf …

Von Verformungen über Gasaustritt bis lose Teile: So erkennen Sie defekte Batterien

Gleich vorneweg: Es gibt die unterschiedlichsten Batterie- bzw. Akkutypen. Sie bestehen alle aus verschiedenen Chemikalien und verhalten sich dementsprechend unterschiedlich. Ob nun Autobatterien aus Blei, Lithium-Ionen-Akkus oder gewöhnliche Haushaltsbatterien – die Vielfalt ist immens. Deshalb passt auch nicht jeder Tipp zu jeder Batterieart. Wir haben uns bemüht, Ihnen einen universalen Leitfaden an die Hand zu geben, mit dem Sie jede defekte Batterie erkennen können. Also nicht wundern, wenn manch ein Tipp nicht direkt zu ihrer konkreten Batterie passt. Bei Sicherheit gilt schließlich: lieber ein Tipp zu viel als einer zu wenig.

01. Äußere Beschädigungen: eine defekte Batterie mit den Augen erkennen

Defekte Batterien laufen, besonders wenn sie älter sind, häufig aus

Bevor Sie eine Batterie zur Prüfung in die Hand nehmen, sollten Sie unbedingt erst einmal Ihren Augen vertrauen. Denn oftmals können Sie eine defekte Batterie schon an äußeren Anzeichen erkennen. Zuallererst schauen Sie, ob die Batterie ausläuft oder Flecken aufweist. Wenn ja, ist sie defekt. Ein weiteres, verlässliches Signal sind Verformungen und Beschädigungen des Gehäuses. Lithium-Ionen-Akkus blähen sich z. B. gerne auf. Egal, welche Verformung vorliegt: Die kaputte Batterie darf nicht mehr verwendet werden. Letztlich sollten Sie noch prüfen, ob geschmolzene oder verformte Kunststoffteile zu erkennen sind. Damit ist der optische Check abgeschlossen.

02. Mit allen Sinnen: Die defekte Batterie hören, fühlen und riechen

Ein aufgeblähter Akku ist ein verlässliches Zeichen für einen Defekt. Dieser tritt besonders oft bei Lithium-Ionen-Akkus auf

Wenn Ihre Augen keine Beschädigung entdecken konnten, müssen Sie Ihre anderen Sinne einsetzen. (Den Geschmackssinn aus Gesundheitsgründen natürlich bitte auslassen!) Gerade Lithium-Ionen-Akkus blähen sich gerne auf. Manchmal gibt es allerdings undichte Stellen. Dadurch tritt Gas aus. Gas erkennen Sie am Geruch oder am dazugehörigen Geräusch. Vertrauen Sie also auf Ohren und Nase. Generell gilt, dass Batterien, die sonderbar riechen, entsorgt gehören. Wenn Sie die Batterie nun anfassen, spüren Sie, ob eine außergewöhnliche Temperaturveränderung vorliegt. Ist sie bei Ausschaltung bzw. Nichtverwendung wärmer als handwarm? Dann liegt ein Problem vor. Ebenfalls sollten Sie den Akku, wenn Sie ihn schon in der Hand haben, vorsichtig schütteln. So hören Sie, ob im Inneren des Gehäuses Teile lose sind.

03. Technische Hilfe: die kaputte Batterie durch Tests entdecken

Ein Spannungstester wird an einem Auto eingesetzt, um eine defekte Batterie zu erkennen

Haben Sie alle Sinne eingesetzt und kein Ergebnis erzielt? Das ist schon einmal ein gutes Zeichen. Allerdings bedeutet das nicht, dass die Batterie ganz ist. Denn wenn die Sinne nicht mehr weiterhelfen, muss die Technik herhalten. Gerade bei Autobatterien sehr oft im Einsatz: Spannungsmessgeräte. Damit erkennen Sie zuverlässig, ob Überstrom, Überladung, Tiefentladung oder eine übermäßige Temperatur besteht. Natürlich gibt es solche Geräte auch für den Haushaltsgebrauch.

Mit diesen 9 Fragen diagnostizieren Sie Ihre kaputte Batterie

  • Läuft die Batterie aus oder sind Flecken zu erkennen?
  • Ist das Gehäuse beschädigt oder erheblich verformt?
  • Hat sich die Batterie aufgebläht?
  • Sind geschmolzene oder verformte Kunststoffteile zu erkennen?
  • Tritt Gas aus?
  • Ist ein sonderbarer Geruch vernehmbar (organischer Elektrolyt, Kunststoffverschmorung)?
  • Weist die Batterie eine Temperaturveränderung auf, wärmer als handwarm bei Ausschaltung?
  • Gibt es lose Teile im Gehäuse?
  • Werden bei Messungen Überstrom, Überladung, Tiefentladung oder übermäßige Temperatur festgestellt?

Und wie geht es mit Ihrer defekten Batterie weiter?

Sie haben eine oder mehrere der Fragen mit „Ja“ beantwortet? Dann ist die Batterie kaputt! Entnehmen Sie die Batterie – falls Sie eingesetzt war – aus dem Gerät. Sie dürfen sie auf keinen Fall weiter verwenden. Wenn die Batterie ausgelaufen ist, sollten Sie das Gerät reinigen. Dabei sollten Sie Vorsicht walten lassen. Die ausgetretene Batterieflüssigkeit, z. B. Ammoniumchlorid, Kaliumhydroxid oder Ammoniumcarbonat kann reizend oder ätzend wirken. Vermeiden Sie unbedingt Augen- oder Hautkontakt. Deshalb tragen Sie beim Reinigen am besten Handschuhe. Insgesamt ist die Batterieflüssigkeit gut wasserlöslich und dementsprechend auch einfach zu entfernen.

Sie haben im Test keinen Fehler entdeckt, aber die Batterie funktioniert trotzdem nicht?  Das weitere Vorgehen unterscheidet sich nun je nach Batterietyp. Eine defekte Autobatterie, für gewöhnlich Blei-Säure-Batterien, müssen Sie unbedingt beim Wertstoffhof entsorgen. Alternativ nehmen auch viele Tankstellen oder Ihre Werkstatt die Batterie entgegen. Kleine Lithium-Ionen-Akkus sowie Haushaltsbatterien gehören dagegen immer in die Batterie-Sammelboxen im Handel. Wichtig: Keine Batterie gehört jemals in den Hausmüll!

Übrigens: Viele Probleme mit Haushaltsbatterien lassen sich beheben, wenn Sie sie richtig lagern. Unsere 5 Tipps dazu finden Sie hier.

Wir recyceln Ihre defekte Batterie!

Das Beste kommt zum Schluß: Sie haben Ihre Batterie fachgerecht entsorgt? Dann übernehmen wir an dieser Stelle! Als Experten für das Batterie Recycling sammeln wir Ihre alten und defekten Batterien ein. Dabei achten wir natürlich immer auf maximale Sicherheitsstandards, z. B. beim Transport von Lithium-Ionen-Akkus. Anschließend gewinnen wir wichtige Ressourcen aus den alten Batterien und Akkus zurück. So entsorgen wir einerseits defekte Batterien und setzen uns andererseits für eine bessere Umwelt sowie effizientere Produktion ein. Mehr zu unseren Services erfahren Sie hier. Und wer weiß: Vielleicht hatten Sie mit uns schon im Alltag Kontakt? Halten Sie einfach nach unserem Rücknahmesystem Ausschau!

Ein grüner Behälter von OCC, in dem Sie Ihre kaputte Batterie entsorgen können